Wallbox-Hardware
400 € – 1.500 € Einstiegsmodelle wie die Heidelberg Energy Control kosten knapp 500 €, App-fähige Mittelklasse-Geräte (Wallbox Pulsar Plus, go-eCharger HOMEfix) liegen zwischen 600 € und 800 €. Premium-Wallboxen mit MID-Zähler und Backend-Anbindung (KEBA P30 x-series, ABL eMH3) gehen bis 1.500 €.
Tipp: 11 kW reicht für 99 % der Privathaushalte. 22-kW-Modelle kosten meist 100-200 € mehr und brauchen die Genehmigung des Netzbetreibers.
Installation durch Elektriker
500 € – 1.200 € Der Elektriker verlegt die Zuleitung von Zählerkasten zur Garage, montiert die Wallbox, prüft FI-Schutz und meldet beim Netzbetreiber an. Die Spanne hängt stark von der Kabel-Länge und der Wand-Beschaffenheit ab.
Tipp: Hol dir mindestens zwei Angebote. Aroundhome oder lokale Handwerker-Plattformen liefern in 1-2 Tagen vergleichbare Festpreis-Angebote.
Hausanschluss-Anpassung
0 € – 2.500 € In den meisten Fällen ist der bestehende Hausanschluss ausreichend. Wenn der Zählerschrank zu alt ist, ein zusätzlicher Stromkreis fehlt oder ein Smart Meter (mME) nachgerüstet werden muss, kann es teuer werden.
Tipp: Lass den Elektriker im Vorfeld einen Blick in deinen Zählerschrank werfen. Das spart böse Überraschungen am Installationstag.
Anmeldung beim Netzbetreiber
kostenlos Jede Wallbox über 3,7 kW muss vor Inbetriebnahme beim Netzbetreiber angemeldet werden, ab 12 kW (also auch 22-kW-Modelle) ist eine Genehmigung erforderlich. Den Antrag stellt in der Regel dein Elektriker.
Tipp: Ohne Anmeldung drohen im Schadensfall Versicherungsprobleme. Niemals selber installieren. Das ist nicht erlaubt.
Stromkosten Betrieb
~25 ct/kWh – 35 ct/kWh Bei einem Verbrauch von 19 kWh/100 km und 12.000 km/Jahr brauchst du rund 2.280 kWh. Das macht bei 32 ct/kWh Hausstrom etwa 730 € pro Jahr. Gegenüber rund 1.400 € bei reinem öffentlichen Laden zu 62 ct/kWh.
Tipp: Mit eigener PV-Anlage und Überschussladen sinken die Kosten massiv weiter. Eine PV-Wallbox wie die myenergi zappi rechnet sich dann doppelt.
Wartung und Service
meist 0 € Wallboxen sind technisch wartungsarm. Üblicherweise reicht eine optische Sichtprüfung. Manche Hersteller (z. B. KEBA im Gewerbe-Einsatz) empfehlen alle 2-3 Jahre eine Wartung durch den Elektriker. Bei Privatkunden meist nicht nötig.
Tipp: Achte auf Hersteller mit deutschem Support. Bei Defekten (selten, aber möglich) sind Garantie-Abwicklung und Ersatzteil-Versorgung oft entscheidender als der Kaufpreis.